Neun Wochen 2014

Neun Wochen dieses Jahr erst alt, und es ist schon wieder so wahnsinnig viel passiert. Wenn ich durch die letzten Kalenderwochen blättere wundere ich mich selbst, dass das alles erst heuer war… Noch dazu schiebe ich diesen Post nun schon ewig vor mir her, bzw. werde nie fertig mit dem Schreiben. Aber diese elende Prokrastination soll sich heute ändern!

Hier also ein Überblick der ersten neun Wochen; wenn das Jahr so weitergeht, wird’s anstrengend – aber lustig :)

Silvester, und die erste Januarwoche verbrachten wir in Lissabon – tatsächlich mal zum Urlaub machen, trotzdem mit kleinem Kameraequipment.

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Standseilbahnen (Elevador) bei Nacht

Direkt am ersten Wochenende danach hatten mich The Rose and Crown für ein Bandfotoshooting gebucht. Dazu wird es irgendwann auch ein Making-Of Video geben… Danke Romin für das Sofa!

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The Rose and Crown

Weiter ging’s per Zug zur Masterclass bei Steffen (Stilpirat) Böttcher in die Nordheide – mit An- und Abreise vier sehr intensive Tage, mit deren Verarbeitung ich immer noch nicht fertig bin… Ich bin gespannt, wie lange das noch in meinem Hinterkopf weiter arbeitet. Im Moment frage ich mich eigentlich fast bei jedem neuen Bild, was Steffen dazu sagen würde ;)

Masterclass bei Steffen Stilpirat Böttcher

Direkt im Anschluss verbrachte ich in Zusammenarbeit mit gernEvent einen Tag im Studio damit Spielzeug zu fotografieren. Die Spielwarenmesse Nürnberg schreibt jährlich den sog. ToyAward aus – eine Auszeichnung für innovative Produkte.

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Studioshooting für den ToyAward 2014 in Zusammenarbeit mit gernEvent

Im Klinikum Fürth portraitierte ich wieder einige Ärzte und Mitarbeiter – immer wieder spannend, da der Studio-Aufbau in irgendeiner Ecke der Verwaltung auf meistens minimaler Fläche stattfindet…

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Ärzteportraits Klinikum Fürth

Alljährlich versuche ich im Winter eine Woche Auszeit zum Snowboarden im Valis in der Schweiz zu nehmen. Auch heuer war es einfach wieder fantastisch! An den Blick vom Balkon unseres Appartments kann man sich wirklich gewöhnen, oder?

Eine Woche Auszeit in der Schweiz beim Snowboarden

Wieder direkt am darauf folgenden Wochenende stand der Olympus OM-D E-M1 Promotionworkshop mit FotografieCampus an. Wir haben in fünf Workshops (je vier Stunden) ca. 60 Teilnehmern die Kamera vorgestellt und einige Bild-Ideen mit auf den Weg gegeben. Sehr spannend, wie man Teilnehmer mit unterschiedlichstem Vorwissen für eine Bildidee begeistern kann und was die Leute daraus machen. Das Wochenende hat mich auf jeden Fall auch für meine eigenen (nicht kameraspezifischen) Workshops viel gelehrt.

Harry – unser FotografieCampus Spezialist für Einsteigerschulungen mußte als Lichtmodell herhalten

Bildkonzept für meine Teilnehmer: Die Sonne kommt ausschließlich aus einem kleinen ferngesteuerten Systemblitz

Mit der Offenblende des Olympus 45mm f1.8 sind tolle Bokeh-Effekte mit der Straßenbeleuchtung im Hintergrund möglich

Nachdem nun endlich die D4s angekündigt wurde stand für mich fest, daß ich die Neuerungen nicht unbedingt brauche, und daher habe ich schnell eine der letzten lieferbaren D4 gekauft. Die stand schon länger auf meiner Wunschliste, aber vor der Ankündigung der D4s wollte ich auch nicht zuschlagen. Mittlerweile liegt das gute Stück im Koffer und wird mich als Reportagekamera die nächsten Jahre auf Hochzeiten und Events begleiten.

Ein erstes Testshooting hatte ich damit schon, und auch eine kleine Reportage von Markus Justs Unterwasser Apnoe-Jonglage Guinness Rekordversuch lief mittlerweile mit der D4. Glückwunsch an Markus zu 3:32 Minuten Jonglage unter Wasser mit nur einem Atemzug!

Unterwasser Apnoe Jonglage mit Markus Just

Unterwasser Apnoe Jonglage mit Markus Just

City-Shooting mit Olivia

City-Shooting mit Olivia

City-Shooting mit Olivia

City-Shooting mit Olivia

So, das war so ziemlich die Zusammenfassung der ersten neun Wochen des Jahren. Parallel dazu habe ich viele Vorgespräche für Hochzeiten geführt, einige Grafik- und Webprojekte meiner Kunden vorangetrieben und bastle an meiner PhotoBooth / FotoBox, für die ich auch noch einige spezielle Ideen auf Lager habe.

Achja, da war ja noch was…

Ende Januar erreichte mich mal wieder eine Praktikums-Anfrage. Das kommt durchaus öfter mal vor, meistens kommen die Anfragen aber von Schülern, die ein (Vor-)Praktikum im Grafik- oder Fotografiebereich machen wollen/müssen. Meistens lehne ich solche Anfragen ab, da ich es wirklich schwer finde einem Praktikanten gute und sinnvolle Aufgaben zu geben, ihn oder sie in meiner sowieso schon knappen Zeit auch gut zu betreuen und einen Einblick in die Arbeit zu geben.

In diesem Fall kam es anders – Bianca hatte in ihrer Mail ein PDF mit wirklich tollen Referenzbildern angehängt, und nachdem ich ihren Blog gefunden hatte war klar, daß ich es hier nicht mit einem „Schnupperpraktikum“ zu tun bekommen sollte. Nach einem ersten Treffen und etwas Mithilfe von ihr beim Olympus Workshop sind wir uns nicht mehr sicher, ob das Wort „Praktikum“ so richtig passt – ich würde sie aktuell eher „Assistentin“ nennen; aber vielleicht finden wir ja noch einen passenderen Titel. Sie wird mich auf jeden Fall im Mai für einige Zeit bei verschiedenen Shootings begleiten, und ich bin schon gespannt, wie die Arbeit vor Ort mit zusätzlichen Händen und Augen ablaufen wird. Ich hoffe, sie kann möglichst viel meiner Idee und Herangehensweise mitnehmen und freue mich schon auf die Zusammenarbeit.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr schöner Rückblick, gefällt mir gut! Und danke, dass du mir bewusst gemacht hast, dass schon wieder 9 Wochen verstrichen sind, das ist echt verrückt :) Freu mich schon auf Mai :)

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