Die endlose Suche…

Posted on Oktober 14, 2012

…fand mit dem Peli-Case ein Ende
Meine lange Suche nach einem passenden Foto-Equipment Transportkonzept scheint wirklich ein Ende gefunden zu haben…
Nachdem ich im letzten Jahr verschiedene Foto-Rucksäcke (Lowepro Flipside 400 AW, Calumet BP1500) ausprobiert habe, bin ich mittlerweile doch bei der „Deluxe-Lösung“ gelandet. Die Rucksäcke haben zwar durchaus Vorteile, wenn man z.B. im Wald oder in unwegsamem Gelände unterwegs ist, aber sobald man den Rucksack irgendwo in den Dreck legen muß, oder das Wetter etwas schlechter wird, war mir damit doch sehr unwohl. Also war irgendwann klar, dass eine rollbare Packlösung her mußte, die auch schlechtem Wetter ordentlich standhalten kann.

Die Lösung

Der Hartschalenkoffer Peli 1510 – mit Einteiler im unteren Kofferbereich (Klettteinteiler, wie man das von den Rucksäcken auch kennt), und Peli 1519 Deckeleinsatz, der in den Deckel eingeschraubt wird. Darin bringt man locker Funkauslöser, Speicherkarten, Ersatzakkus und alles an Kleinkram unter, der unbedingt mit muß.

Das passt rein

Vor allem wichtig war mir, daß beide Kamerabodys mit Hochformatgriffen, angesetztem Objektiv und Sniper-Strap in den Koffer passen. Auf der D700 sitzt im Koffer das AF-S 50mm 1:1,4G drauf, auf der D800 das AF-S 85mm 1:1,8G. Weiterhin habe ich an Objektiven das AF-S 28-70mm 1:2,8 ED, AF-S 17-35mm 1:2,8D und ED AF 80-200 1:2,8D rein gebracht, einen SB-900 und einen SB-800 Blitz, Elinchrom Skyports, Pixel King Auslöser, Yongnuo RF-603 N1, Auslösekabel und Farbfilter – alles, was man ich eben so brauche.
Der Koffer soll übrigens laut Hersteller ins Handgepäck der Fluggesellschaften passen – ich bin gespannt, ob das wirklich klappt; kann ich mir aktuell zwar noch nicht wirklich vorstellen, aber das wird sich dann schon rausstellen 😉

Praxis

Letztes Wochenende hatte ich den Koffer nun zum ersten mal bei einer Hochzeit im ernsthaften Einsatz, und bin wirklich sehr zufrieden. Vor und in der Kirche konnte ich ihn schön in einer Ecke verstecken, und hatte trotzdem jederzeit Zugriff auf mein Material. Zurück zum Auto zieht man das Peli Case dann dank der Rollen einfach am Griff hinter sich her; zwischen dem ausziehbaren Roll-Griff und dem oben angebrachten Tragegriff kann man auch noch ein paar Lichtstative balancieren.
Für’s Brautpaar-Shooting am Nachmittag habe ich dann zwar doch wieder auf einen Rucksack gewechselt, aber da wußte ich dank guter Locationplanung vorher auch bereits, was ich an Objektiven brauche – der Koffer wird also immer zum Einsatz kommen, wenn ich möglichst meinen kompletten Objektiv-Fuhrpark mitnehmen will.

Unter den Bildern jeweils noch ein paar Infos zu den Details:

Pelicase 1510

Pelicase 1510

 

Ziemlich voll: Die D800 inkl. 85er, mit der dieses Bild gemacht wurde, passt unten rechts trotzdem noch mit rein.

Peli 1510 Griff

Zug-Griff zum Ausziehen

Deckelorganizer Peli 1519 – man muß allerdings drauf achten, daß man hier nicht zu viel reinpackt, da sonst auf den unteren Bereich gequetscht wird…

An den gut gummierten, sehr stabilen Griffen lässt sich der Koffer auch bequem tragen, falls es zum Rollen mal zu holprig ist.

 

2 Responses

  1. Uwe Boll
    14.10.2012

    Die Lösung ist echt lecker. Trage nur noch Sorge, dass mir beim Fotografieren ein Langfinger mit dem Teil ganz entspannt davon rollt.

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    • Lucky
      14.10.2012

      Hehe, da sollte man aufpassen 🙂
      Eine Lösung dafür wäre den Koffer mit einem Schloss abzusperren und eine Kette mit einzuhängen, die irgendwo festgeschlossen wird. Das wäre übrigens auch mein Konzept für im Auto…

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